Die Ränge zwei und vier sehen in der Zeitentabelle des 2. Freien Trainings zuerst sehr gut aus. Doch dem gegenüber stehen die Plätze 16 und 18 im 1. Training. Und die Tatsache, dass Ferrari wohl als einziges in der 2. Session mit neuen Reifen auf trockener Strecke fahren konnte.
Für Teamboss Jean Todt ist es deshalb "besonders schwierig das wahre Kräfteverhältnis" der Teams einzuschätzen. "Wir scheinen in guter Verfassung zu sein und das Auto ist gut ausbalanciert", versucht zumindest Technikchef Ross Brawn Optimismus zu versprühen. "Allerdings kämpfen beide Reifenfirmen mit hoher Abnutzung. Deshalb wird im Rennen vieles von den Reifen abhängen."
Auf diesem Gebiet sieht Rubens Barrichello dem Rest des Wochenendes durchaus "zuversichtlich" entgegen. "Zuerst war die Balance mit neuen Reifen nicht so gut", verriet Rubinho. "Auf gebrauchten Reifen fand ich aber eine gute Balance."
Und wie sieht es beim Ex-Weltmeister aus? "Es macht immer Spaß in Suzuka zu fahren, aber es ist schwierig unsere Leistung heute einzuschätzen", bilanzierte ein wortkarger Michael Schumacher nach dem 2. Freien Training. "Wir waren im 2. Training eindeutig besser, aber der Zeitunterschied liegt höchstwahrscheinlich daran, dass wir als einzige im Trockenen mit neuen Reifen gefahren sind. Demnach spiegeln die Zeiten nicht unsere wahre Position wieder. Also gibt es keinen Grund zu glauben, dass wir hier stärker sein könnten als in Brasilien. Das unvorhersehbare Wetter könnte uns aber helfen."



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