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Formel 1

Formel 1 Spa, Red Bull dominiert nasse Qualifying-Generalprobe

Regen und Red Bull dominieren bei der Formel 1 in Spa. Max Verstappen im 3. Freien Training mit deutlicher Bestzeit vor Sergio Perez und Lewis Hamilton.
von Christian Menath

Motorsport-Magazin.com - Nachdem der Trainingsfreitag zum Belgien GP 2021 noch größtenteils auf trockener Strecke abgehalten wurde, zogen am Abend heftige Regenschauer über Spa auf. Am Samstagmorgen war das Wetter so schlecht, dass sich das Rennen der Formel 3 verzögerte, weil der Rettungshelikopter nicht starten konnte.

Das 3. Freie Training der Formel 1 konnte dennoch pünktlich um 12:00 Uhr beginnen. Der Regen hatte nachgelassen, die Sicht war deutlich besser. Bei feuchten Bedingungen fuhr Max Verstappen im Red Bull auf den Intermediate-Reifen die deutliche Bestzeit. Mit 1:56,924 Minuten war er rund eine Sekunde schneller als Teamkollege Sergio Perez auf Rang zwei.

Die schnellsten Runden wurden relativ früh in der Session gefahren, als die Intermediate-Reifen noch frisch waren. Als die Strecke am Ende weiter abtrocknete, wollte kein Pilot einen frischen Satz Intermediates opfern. Lando Norris zog als einziger Pilot am Ende Slicks auf, hatte darauf aber sichtlich zu kämpfen und verbesserte sich nicht.

Das Ergebnis: Lewis Hamilton hatte als Dritter bereits mehr als eine Sekunde Rückstand auf die Verstappen-Bestzeit. Eine weitere halbe Sekunde dahinter sortierte sich Lando Norris auf Rang vier ein. Fast schon zwei Sekunden hinter der Spitze reihte sich Esteban Ocon auf Platz fünf vor Lance Stroll und Pierre Gasly ein. Sebastian Vettel landete auf Rang acht, George Russell und Fernando Alonso komplettierten die Top-10.

Valtteri Bottas wurde nur Elfter, Mick Schumacher beendete das 3. Training auf einem starken 15. Rang. Kimi Räikkönen bildete nach Technik-Problemen und lediglich drei Runden das Schlusslicht.

Die Zwischenfälle: In Anbetracht der Bedingungen ging es ruhig zu bei der Qualifying-Generalprobe. Hin und wieder nutzten die Piloten die asphaltierten Auslaufzonen, einen gröberen Schnitzer erlaubte sich nur Pierre Gasly, als er sich in Stavelot drehte. Auch der AlphaTauri-Pilot konnte ohne Probleme weitermachen.

Die Technik: Nach dem Unfall am Freitag musste Ferrari bei Charles Leclerc das Chassis wechseln. Das Monocoque wurde beim Aufprall so beschädigt, dass es nicht an der Strecke repariert werden konnte. Konsequenzen für das restliche Rennwochenende zieht der Chassis-Wechsel nicht nach sich.

Die Wetterprognose: Gegen Ende des Trainings kamen sogar vereinzelt Sonnenstrahlen in Spa Francorchamps an. Trotzdem bleibt das Wetter wechselhaft. Das Regenrisiko für Qualifying und Rennen ist bei Temperaturen um die 15 Grad Celsius groß.


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