Alan Jones, Alain Prost, Emerson Fittipaldi, Nigel Mansell - Die Grand Prix Masters Serie verspricht mit großen Namen des GP-Sports große Unterhaltung zu bieten.
Ex-GP-Pilot René Arnoux ist vom Erfolg der Serie jedenfalls überzeugt. "Ein GPM-Wochenende wird nicht so viel Druck mit sich bringen wie in der F1-Welt", verriet der Ex-Renault und Ferrari-Pilot vor dem Debütrennen in Kyalami.
"Die GPM wird sich von anderen Motorsportarten komplett unterscheiden. Als ich in den 70er und 80er Jahren in der F1 gefahren bin, war es bereits sehr professionell. Aber es war komplett anders als die F1 heute", erinnert sich der Franzose zurück. "Jetzt wird sie komplett von den Automobilherstellern dominiert und ohne deren Unterstützung hat man keine Chance. Sie sind aus kommerziellen Gründen hier und das sorgt für einen immensen Druck auf die Fahrer und Teams."
Entsprechend ist das Verständnis moderner F1-Piloten für Arnoux eher jenes von "Arbeit" als das von "Freude". "Hören Sie sich doch nur einmal eine Fahrer-Pressekonferenz an, auf der alle ihren Zulieferern und Sponsoren danken. Es ist für die Fans einfach langweilig und ich glaube, dass wir die Leute besser unterhalten können."
Dafür sorgen soll das GPM-Auto, welches auf einem alten Reynard-Champ Car basiert und von Delta Motorsport aufgebaut wird. "Das Auto wird sehr stark sein. Vielleicht hat es angesichts des Alters der Fahrer sogar zu viel Power!", sagt Arnoux. "Die Autos werden nicht so schnell wie ein modernes F1-Auto sein, aber sie haben auch nicht die ganze Technik der neuen Boliden. Ich durfte vor einiger Zeit Michael Schumachers Weltmeister-Ferrari fahren und es ist unglaublich wie sich die Autos entwickelt haben. Das einzige was man tun muss ist zu lenken, zu beschleunigen und zu bremsen. Den Rest übernimmt der Computer."



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