Es war einmal ein Scheich. Und dieser Scheich, geben wir ihm den kompakten Namen Maktoum Hasher Maktoum Al Maktoum, hatte einen Traum. Er wollte den World Cup des Motorsports erschaffen.

Mit der A1 Grand Prix Rennserie, die am kommenden Wochenende ihren Debütlauf in Brands Hatch geben wird, hat sich Scheich Maktoum seinen Traum erfüllt. Beim ersten von insgesamt zwölf Saisonrennen werden 25 Länderteams für ihr Vaterland an den Start gehen, um die Weltmeisterschaft des Motorsports auszutragen.

Viele bekannte Namen

Viele bekannte Namen begegnen uns beim Blick auf die Starterliste zum Debütrennen der A1 Grand Prix Rennserie. Das beginnt schon bei den Teambesitzern: Alan Jones, Niki Lauda, Keke Rosberg, John Surtees oder Alex Yoong sind den Fans durch WM-Titel, GP-Siege oder zumindest GP-Starts in Erinnerung geblieben.

Und auch bei den Piloten setzen die Länderteams auf eine Mischung aus bewährten Recken wie Jos Verstappen, Jeroen Bleekemolen, Ralph Firman, oder Pedro Lamy sowie talentierte Jungspunde wie Scott Speed, Mathias Lauda oder Nelson Piquet Jr..

Schwarz-Rot-Gold vs. Rot-Weiß-Rot

Das deutsche Länderteam wird von Schumacher-Manager Willi Weber sowie dem Super Nova Racing Team betreut und geht mit dem Tourenwagenpiloten Timo Scheider sowie Nachwuchshoffnung Adrian Sutil an den Start.

Österreich bietet hingegen Mathias Lauda in einem von Niki Lauda und Keke Rosberg geführten Team auf. Die Betreuung der Rennautos übernimmt Rosbergs Rennstall. Und dann sind da noch die Schweizer: Diese schicken unter der Führung von Max Welti den Red Bull Schützling Neel Jani in die Länderschlacht.

Das Reglement

Eine Million Dollar Preisgeld winken jedem Sieger eines A1GP-Rennens. Auf dem Weg zu Ruhm und Reichtum, müssen sich die Starter gegen Konkurrenten mit dem gleichen Material durchsetzen. Als kleine Hilfe haben sie für einen gewissen Zeitraum während des Rennens eine A1GP-Power-Boost-Funktion zur Verfügung, welche die Motorleistung um 30 PS auf rund 550 PS erhöht. Elektronische Fahrhilfen sucht man unterdessen vergeblich.

Nach einem viergeteilten Qualifying finden am Sonntag gleich zwei Rennen statt. Das Sprintrennen wird über eine Dauer von 20 bis 30 Minuten ausgetragen. Der Start erfolgt fliegend und das Endergebnis bestimmt die Startreihenfolge des zweiten Rennens. Dieses Feature Race wird zwischen 40 und 60 Minuten dauern. Der Start erfolgt stehend auf der Start- und Zielgeraden.

A1 GP im TV

Wer in der anstehenden Winterpause also nicht auf Motorsport und erstklassige Rennaction verzichten möchte, der sollte sich die 12 Rennwochenenden der A1GP Rennserie im Kalender vormerken. Im deutschen Fernsehen wird die A1GP live und exklusiv vom Münchner Pay-TV-Sender Premiere übertragen. Als Experte und Co-Kommentator agiert wie schon bei den Übertragungen der Formel 3 Euro Series, der Formel BMW ADAC oder des Porsche Supercups der motorsport-magazin.com-Kolumnist und Rennfahrer Sven Heidfeld.

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