In einem ereignislosen 3. Freien Training erzielte Juan Pablo Montoya am Samstagmorgen die dritte Bestzeit des Türkei-Wochenendes. Dahinter schenkten sich die beiden Titelkonkurrenten keine Tausendstelsekunde.
Der Rundengeiz Lange mussten die türkischen F1 heute Morgen warten, bis überraschenderweise Michael Schumacher die erste Serie an Rundenzeiten auf den noch staubigen Asphalt knallte. Abgesehen von diesem Long Run der Roten galt aber auch im 3. Freien Training die übliche samstägliche Zurückhaltung.
Die Zwischenfälle. Bis auf einige wenige Ausrutscher über die Randsteine hinaus gab es mangels Fahrbetrieb keine großartigen Probleme zu vermelden. Den einzigen Dreher des Tages verbuchte Felipe Massa fünf Minuten vor Trainingsende für sich.
Die Motoren. Ebenso sah es an der Technikfront aus: Die Motoren hielten, die Getriebe funktionierten und die Elektronik unterließ das Spuken.
Die Reifen. Über mangelnden Grip beklagten sich gestern alle Fahrer. Doch während sich die Situation der Michelin-Teams im Laufe der gestrigen Trainings verbesserte, hieß es bei Ferrari: Uns fehlt der Grip. Und auch am Samstagmorgen sah es für die Italiener und deren Reifenpartner alles andere als gut aus.
Die Platzierungen. Mit einer silbernen Bestzeit von Juan Pablo Montoya begann der Samstag in Istanbul. Hinter dem Silberpfeilpiloten mischte sich jedoch Jenson Button als Zweitschnellster mitten unter die silber-gelb-blaue Phalanx. Rang drei ging an Fernando Alonso, der Kimi Räikkönen um wenige Tausendstel distanzieren konnte. Den guten Gesamteindruck von British American Racing bestätigte Takuma Sato auf Platz vier. Dahinter reihten sich Nick Heidfeld und Mark Webber vor Giancarlo Fisichella, David Coulthard sowie Felipe Massa ein. Ralf und Michael Schumacher scheiterten auf den Rängen elf und vierzehn am Einzug in die Top10.
Die Analyse. Im Vergleich zu gestern lassen sich nach dem ersten 45-minütigen Training des Samstags noch keine Veränderungen im Kräfteverhältnis feststellen. McLaren und Renault liegen erwartungsgemäß an der Spitze, wobei die Franzosen die Lücke von gestern geschlossen zu haben scheinen. Ebenfalls gut unterwegs waren Jarno Trulli sowie die beiden Williams, deren Leistung vorerst aber noch mit Vorsicht zu genießen ist. Mehr darf man hingegen von Jenson Button erwarten, der den guten Eindruck von gestern bestätigte.



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