Formel 1

Kein Arrest für Bob McKenzie

Der schottische Journalist Bob McKenzie sorgte am letzten Sonntag mit einer schrägen Wett-Einlöse für Aufsehen. Doch verhaftet wurde er nicht, im Gegenteil...
von Michael Noir Trawniczek

Motorsport-Magazin.com - Wetten müssen eingelöst werden - nicht nur bei Thomas Gottschalk, sondern auch im Formel 1-Zirkus. Der schottische Journalist Bob McKenzie hat seine im Vorjahr ausgesprochene Scherz-Wette, McLaren-Mercedes würde 2004 keinen Grand Prix mehr gewinnen, verloren. Räikkönen siegte in Spa.

Am letzten Sonntag in Silverstone, um exakt 11 Uhr, musste BobMcKenzie seine Wette einlösen. Keine Bartrasur und auch keine Kiste Bier waren Gegenstand der Wette - McKenzie versprach damals, im Rahmen des England-GP 2005 nackt den Silverstone-Circuit abzulaufen - und genau das passierte daher auch...

Am Körper trug McKenzie beinahe nichts - lediglich eine seltsame schottische Geldbörse verdeckte seine Männlichkeit, dazu ein Bodypainting in den McLaren-Farben. Die Startflagge für die Umrundung schwang niemand geringer als McLaren-Teamchef Ron Dennis. Auch des Journalisten Tochter war vor Ort, sie trug ein T-Shirt, auf dessen Vorderseite konnte man lesen: "The Oh My God Father" und auf der Rückseite stand: "Sorry Silverstone!"

Die schräge Aktion wurde auch genützt, um Geld für das "Thommy's Charity" zu sammeln, eine Vereinigung, die sich um die Gesundheit von Neugeborenen kümmert respektive auch hilfebedürftige Eltern während der Schwangerschaft betreut.

Bob McKenzie begab sich, mit einer Trinkflasche bewaffnet, bei großer Hitze auf den Weg: "Eine Herausforderung..." Mc Kenzie war erstaunt: "Auch als ich meine Runde drehte, kamen ständig Marshalls zu mir, um mir Geld zuzustecken. Ich habe stets gehofft, dass sie mich jetzt verhaften werden, aber sie schrieen immer nur 'Go on! Go on!'" Wie viel Geld bei der Aktion gesammelt wurde, soll in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden.


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