Formel 1

Michael Schumacher: Wirbel um angeblichen Umzug nach Spanien

Seit Mittwochabend machten Berichte über einen angeblichen Umzug der Familie von Michael Schumacher die Runde. Managerin Sabine Kehm dementiert nun.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Wirbel um den angeblichen Umzug der Familie von Michael Schumacher nach Spanien. Derartige Spekulationen dementierte am Donnerstagmittag die langjährige Managerin, Sabine Kehm. "Die Familie Schumacher plant nicht, nach Mallorca umzuziehen", sagte sie der Bild-Zeitung.

Laut dem Bericht hätten die Schumachers zwar das ehemalige Anwesen von Real-Madrid-Präsident Florentino Perez gekauft - aber nicht, um den siebenfachen Formel-1-Weltmeister dort permanent unterzubringen. Es handele sich bei der Villa, die rund 30 Millionen Euro gekostet haben soll, mehr um ein Feriendomizil.

Für Unruhe hatte am Mittwochabend ein angebliches Zitat der Bürgermeisterin von Andratx, Katia Rouarch, gesorgt. Das Schweizer Wochenblatt L'Illustre hatte sie mit den Worten zitiert: "Ich kann ihnen offiziell bestätigen, dass Michael Schumacher sich in unserer Gemeinde niederlassen wird und sich alle bereit machen, ihn willkommen zu heißen."

Auf Nachfrage der Bild ruderte das örtliche Rathaus jedoch entschieden zurück und teilte mit: "Katia Rouarch hat dieses Zitat in der Form nie gegeben." Möglicherweise handelte es sich bei besagtem Zitat um einen Übersetzungsfehler, der in der Folge für großes Aufsehen in den weltweiten Medien gesorgt hatte.

Die Familie von Michael Schumacher, Ehefrau Corinna sowie die beiden Kinder Mick und Gina, leben seit mehr als 20 Jahren in der Schweiz. 2008 ließen sie sich im Schweizer Kanton Waadt in der Stadt Gland nieder. Dort erholt sich die Formel-1-Legende von ihrem schweren Unfall bei einem Ski-Unfall am 29. Dezember 2013.

Zuletzt äußerte sich Schumachers langjähriger Vertrauter, Jean Todt, zum Schicksal seines ehemaligen Ferrari-Mitstreiters. Der FIA-Präsident wünschte sich, dass es über vier Jahre nach dem tragischen Unfall endlich ruhiger um seinen Freund werde. "Ich denke, es ist an der Zeit Michael sein Leben in Frieden leben zu lassen", sagte Todt.


Weitere Inhalte:
Wir suchen Mitarbeiter