Formel 1

Sebastian Vettel & Kimi Räikkönen knacken die Silberpfeile - 3. Training: Ferrari schlägt Mercedes in Bahrain

Doppelführung für Ferrari im 3. Training in Bahrain: Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen setzten sich vom Mercedes-Duo ab.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Die Zeit des unüblichen Wüstenwetters ist vorbei: Am Samstag präsentierte sich der Bahrain International Circuit wieder bei typischen Bedingungen. Die Fahrer nutzten das im 3. Freien Training für die letzten Vorbereitungen auf das Qualifying sowie das zweite Saisonrennen am Sonntag.

Die Platzierungen: Sebastian Vettel schnappte sich in 1:31.683 Minuten die Bestzeit – mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,040 Sekunden vor seinem Ferrari-Teamkollegen Kimi Räikkönen. Auftaktsieger Nico Rosberg und Weltmeister Lewis Hamilton belegten mit gut vier Zehnteln Rückstand die Plätze drei und vier. Valtteri Bottas und Romain Grosjean rundeten die Top-6 ab. Renault-Neuling Jolyon Palmer setzte den Schlusspunkt der Session: Er schleppte sein Auto mit einem Reifenschaden zurück an die Box.

Die Technik: Große Sorgenfalten mal wieder in der McLaren-Honda-Box. Während Jenson Button bei seiner ersten Ausfahrt funkte, dass sich sein Auto beim Herunterschalten seltsam anhöre, stand der Bolide von Fernando Alonsos Ersatzmann Stoffel Vandoorne nach einer Installationslap wegen eines Öllecks lange in der Box. Gegen Ende der Session konnte der Belgier jedoch noch einige Runden absolvieren und weiter F1-Erfahrung sammeln.

Die Analyse: Bestzeit für Sebastian Vettel und auch Kimi Räikkönen zeigt sich wie immer in Bahrain in guter Form. Trotz aller Euphorie über die guten Ferrari-Zeiten bleibt jedoch anzumerken, dass die Spritmengen der beiden Spitzenteams nicht bekannt sind - somit sehen wir erst im Qualifying, wie der Abstand zwischen der Scuderia und Mercedes wirklich aussieht. Am Freitag deutete sich eher ein klarer Vorsprung der Silberpfeile an.

Apropos Qualifying: In Bahrain erleben wir den zweiten Einsatz des neuen Qualifying-Formats. Wie in Melbourne scheiden der Reihe nach immer mehr Fahrer aus. Es bleibt abzuwarten, ob die Meinungen nach dem zweiten Mal besser ausfallen als nach dem mehr als nur ernüchternden Debüt in Australien.


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