Während Paul Stoddart tiefstapelt und nicht an eine Zielankunft glaubt, hoffen seine beiden Fahrer sehr darauf.
Stephan Heublein
Stephan HeubleinChefredakteur
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Minardi: Der Kampf gegen den drohenden Ausfall, Foto: Sutton
Der zweite GP-Tag mit dem neuen Minardi Cosworth PS05 brachte dem Team zwar keine Positionsverbesserung, aber die Erkenntnis, dass selbst Paul Stoddart nicht an eine Zielankunft seiner ungetesteten Boliden glaubt: "Ich erwarte, dass beide Autos früh im Rennen ausfallen werden, da wir sie nur so wenig testen konnten", so die dunkle Vorhersage des Australiers.
Dennoch sieht er an diesem Wochenende eine Menge Dinge, auf welche sein Team "stolz" sein muss. Christijan Albers übte sich trotzdem in Selbstkritik: "Ich bin etwas verärgert über mich selbst, da ich einige Fehler macht", so der Niederländer. "Aber insgesamt bin ich glücklich darüber, dass wir an diesem Wochenende bei jeder Ausfahrt schneller wurden."
Und auch Patrick Friesacher fand heute "mehr Grip", weshalb sich der PS05 "gut" anfühlte. "Der Wagen hat ein großes Potenzial, obwohl wir bislang erst so wenig damit gefahren sind. Es gibt noch viele Setuparbeiten zu erledigen, aber wir sind auf dem richtigen Weg."
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