Formel 1

Es würde nicht schaden - Fall Monza: Region hofft auf Hilfe von Ferrari

Der Präsident der Region Lombardei, Roberto Maroni, erhofft sich in der Zukunftsfrage des Italien GP Hilfe von Ferrari. Mehr Engagement würde nicht schaden.
von Chris Lugert

Motorsport-Magazin.com - Bis Dezember haben die Veranstalter des Italien GP Zeit, die 25 Millionen Euro Antrittsgeld aufzutreiben, um über 2016 hinaus im Kalender der Formel 1 vertreten zu sein. Diese Frist räumte Bernie Ecclestone den Verantwortlichen ein. Das vergangene Wochenende zeigte eindrücklich, warum Monza bei den Fahrern so beliebt ist: Tolle Strecke, unglaubliche Stimmung. Sebastian Vettel war sichtlich angefasst von den Emotionen der Tifosi und sprach klare Worte. "Das wäre eine sehr dumme Entscheidung, wenn wir diesen Track verlieren nur aus beschissenen Geldgründen", polterte er aufgrund der unklaren Situation.

Ich denke, es würde nicht schaden, wenn Ferrari mehr für Monza tun würde.
Roberto Maroni

Der Präsident der Region Lombardei, Roberto Maroni, freut sich über diese Aussagen. "Ich schätze die Worte der Fahrer sehr, die dieses Rennen verteidigen", erklärte er. Hilfe erhofft er sich von Vettels Arbeitgeber. "Ich denke, es würde nicht schaden, wenn Ferrari mehr für Monza tun würde", spielte er gegenüber der Gazzetta dello Sport den Ball nach Maranello.

Die Gespräche mit Ecclestone würden aber auf jeden Fall weitergeführt. Der F1-Zampano hat sich laut Aussage Maronis noch nicht gegen Monza entschieden. "Ich habe mit Ecclestone gesprochen, und ihm gesagt, dass er ein harter Typ ist. Das bin ich aber auch. Wir haben unsere Positionen geklärt und eine Befürchtung von mir ausgeräumt, nämlich dass er sich bereits entschieden hat, ohne Monza weiterzumachen", stellte Maroni klar.

Davon, dass es zur Unterschrift unter einen neuen Vertrag kommt, ist er überzeugt: "Wir treffen uns zwischen November und Dezember wieder und wir werden unterschreiben. Das fehlende Geld werden wir schon auftreiben, sei es durch Sponsoren oder die Regierung."


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