Wir haben einen Plan B - Rennorganisator: Monza braucht die F1 nicht
Nachdem Bernie Ecclestone den aktuellen Vertrag mit dem Italien GP als Desaster bezeichnete, stellten die Verantwortlichen klar, dass man die F1 nicht brauche.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
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Wie sieht die Zukunft des Italien Gp über 2016 hinaus aus?, Foto: Sutton
"Wenn der Vertrag nicht verlängert wird, dann haben wir einen Plan B für die Rennstrecke." Das gab jetzt Monza-Rennorganisator Francesco Ferri zu Protokoll, nachdem es zuletzt vermehrt Meldungen gab, dass die Formel 1 2016 ciao zu Monza sagen könnte. Bernie Ecclestone bezeichnete den aktuellen Vertrag zuletzt als 'Desaster', zudem bedroht ein neues Gesetz die Zukunft des Traditionsrennens. Dabei geht es um das sogenannte 'legge di stabilita', das vom italienischen Senat geändert wurde.
Nun ist ein Steuerfreibetrag für den Grand Prix in der Höhe von 20 Millionen Euro nicht mehr vorgesehen. "Das Stabilitätsgesetz bestraft Monza und seine Rennstrecke und riskiert die Zukunft des Formel-1-Grand-Prix", kritisierte Politiker Fabrizio Sala im vergangenen Dezember. Ferri nimmt es locker. "2017 wird kommen - entweder mit oder ohne Bernie Ecclestone. Wir haben einen Plan B, der eine Vielzahl an Wettbewerben sowie die Entwicklung ergänzender Aktivitäten vorsieht, um den Erhalt der Strecke zu finanzieren", erklärte Ferri gegenüber Corriere della Sera.
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