Mit einem lauten Knall und einem Doppelausfall nach einer Kollision der beiden Teamkollegen Mark Webber und Christian Klien verabschiedete sich Jaguar Racing beim Saisonfinale 2004 in Interlagos aus der Königsklasse des Motorsports.
Mit einem nicht minder starken Knall, aber hoffentlich weniger Splitterteilen, möchte das Nachfolgerteam Red Bull Racing beim Saisonauftakt 2005 in Melbourne einsteigen. Und obwohl allen im britisch-österreichischen Rennstall beschäftigten Personen bewusst ist, dass die Saison 2005 für RBR ein Übergangsjahr werden wird, glaubt der bislang einzige bestätigte Fahrer David Coulthard, dass das Team durchaus einige Leute überraschen wird.
"Wir müssen noch vor dem Saisonstart in Australien im März noch viel testen, aber wir können es schaffen", verriet der Schotte gegenüber der BBC. "Ich werde keine verrückten Vorhersagen machen, aber wir werden konkurrenzfähiger sein als manche Leute dies vielleicht glauben mögen. Ich bin davon überzeugt, dass wir mehr als nur ein paar Leute in der Startaufstellung überraschen werden."
Für den Lowlander ist dabei vor allem von Bedeutung, dass die Zeiten der Ungewissheit vorbei sind und er nun weiß, dass er 2005 in einem "konkurrenzfähigen Auto" sitzen wird. "Alles was ich bislang gesehen habe war sehr, sehr positiv und die Entwicklungen die das Team geplant hat sehen sehr gut aus."
Für Red Bull Racing Geschäftsführer David Pitchforth ist es dabei das Ziel gegen Sauber und Toyota zu bestehen und eine gute Basis für die Folgejahre aufzubauen. Wer Coulthards Teamkollege wird, werden die Österreicher erst im neuen Jahr entscheiden.



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