Es ist derzeit das Thema im Formel 1 Blätterwald: Bekommt Nick Heidfeld das zweite BMW-Williams-Cockpit an der Seite von Mark Webber oder erhält der Jungle Boy Antonio Pizzonia seine nächste Chance als Stammfahrer in der Königsklasse?
Für den Ex-F1-Piloten Hans-Joachim Stuck wäre es dabei ein "saustarkes Weihnachtsgeschenk", wenn Nick pünktlich zum Fest erfahren würde, dass er "nach 5 Jahren Tucker-tucker endlich Ferrari jagen" darf.
Sollte dies gelingen, steht dem sympathischen Mönchengladbacher das "wichtigste Jahr seiner Karriere" ins weiß-blaue Haus. In diesem traut Stuck dem Ex-Jordan-Fahrer allerdings viel zu. "Ich traue Heidfeld zu, dass er die Kiste knackt! Dass er sogar zum großen Gewinner 2005 wird", prophezeit Strietzel dem Deutschen in der Bild-Zeitung eine weiß-blaue Zukunft. "Denn auch wenn sich der Junge gerne zurückhaltend gibt – jeder in der Formel 1 weiß, wie gut er Auto fahren kann. Wie Heidfeld den Wackel-Jordan dieses Jahr über die Pisten manövrierte, verdient Riesen-Respekt. Im Vergleich zum BMW jetzt muss ihm der Jordan wie ein klappriger Trabbi vorgekommen sein."
Sollte die britisch-deutsche Allianz aus München und Grove dem Wahl-Schweizer nun noch ein konkurrenzfähiges Auto zur Verfügung stellen, dann erwartet Stuck Großes: "Wenn BMW und Partner Williams Heidfeld ein starkes Auto stellen, dann kann er es mit allen aufnehmen! Dann kann er auch Ferrari schlagen."
Das großes Plus des Mönchengladbachers sieht Stuck in dessen Verkehrskenntnis: "Er kennt sich im "Verkehr" blendend aus. Die letzten Jahre kämpfte Heidfeld hinten im Feld Runde für Runde um Positionen – das ist die beste Schule für den Titelkampf. Wenn’s hart auf hart geht, bleibt Heidfeld cool. Also, ich habe Heidfeld nächstes Jahr auf der Rechnung..."



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