Mobilität nicht vollständig wiederherzustellen - Kubicas Arzt sieht F1-Comeback skeptisch
Igor Rossello, der die Operationen des schwer verletzten Robert Kubica durchführte, steht einer Formel-1-Rückkehr des Polen skeptisch gegenüber.
Annika Kläsener
Gelingt Robert Kubica die Rückkehr in die Königsklasse?, Foto: Sutton
Robert Kubica nahm nach seiner langen Verletzungspause unlängst wieder an einer Rallye teil und wird zudem als Testfahrer für Formel-1-Reifenlieferant Pirelli gehandelt. Trotz dieser positiven Zeichen ist der Arzt, der Kubicas bei einem Rallye-Unfall schwer verletzten Arm operierte, skeptisch, dass es der Pole zurück in die Königsklasse schafft. "Leider wird nicht einmal eine gute und lange Rehabilitation zu einer vollständigen Wiederehrstellung [der Mobilität von Kubicas] Hand führen", erklärte Igor Rossello gegenüber dem polnischen Super Express.
Der 27-Jährige ist seiner Einschätzung nach nur deshalb in der Lage Rallye zu fahren, weil er in dem Boliden mit der eingeschränkten Mobilität seines Arms schlicht mehr Platz zur Verfügung hat als beispielsweise im engen Cockpit eines Formel-1-Autos. "Im Moment ist es schwer zu vorherzusagen, ob Robert in der Lage sein wird, an Formel-1-Rennen teilzunehmen", meinte er.
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