Mapping-Sache war clevere Idee - Technik-Kontroverse: Boullier vertraut auf FIA
Lotus-Teamchef Eric Boullier vertraut darauf, dass die FIA mit den aktuellen Technik-Kontroversen in der Formel 1 richtig verfährt.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
Kerstin gibt 2025 ihr Comeback bei Motorsport-Magazin und kümmert sich v.a. um unsere Rookies, Online & Print.MEHR
Technik-Kontroverse: Boullier vertraut auf FIA, Foto: Sutton
Seit dem Monaco GP stand Red Bull Racing immer wieder unter Beobachtung der Konkurrenz und der FIA. Mal warf ein Loch im Unterboden des RB8 Fragen auf, mal die Motoren-Mappings, harte Strafen gegen den Rennstall blieben seitens der FIA aus. Nichtsdestotrotz ist Eric Boullier überzeugt, dass die FIA in dieser Kontroverse richtig verfahren hat.
"In der Theorie läuft etwas falsch, wenn man ein illegales Auto hat und nicht bestraft wird. Aber wenn es sich um ein Schlupfloch handelt, dann sieht die Sache anders aus. Wenn man sich die Mapping-Sache ansieht, dann finde ich, dass es eine clevere Idee war - und absolut legal", sagte der Lotus-Teamchef.
Für Red Bull-Technikdirektor Adrian Newey ist es entscheidend, dass die Teams gleich behandelt werden, wenn es um Interpretationen des Reglements geht. "Alle Teams müssen gleichwertig und fair behandelt werden, wenn sie sich in den Grauzonen bewegen. Das Doppel-DRS befindet sich in jener Grauzone, aber wurde als legal eingestuft", meinte Newey.
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