Nico Hülkenberg hatte einen verkürzten Testtag in Mugello. Aufgrund des technischen Pechs seines Teamkollegen am Vortag musste er sich den Donnerstag mit Paul di Resta teilen. Während der Schotte am Vormittag hinter dem Steuer saß, kam Hülkenberg in der zweiten Session zum Zug. "Der Tag war kurz, obwohl vier Stunden hier schon lang sein können", scherzte Hülkenberg.
Die Strecke kennt er noch aus seiner Formel 3-Zeit. "In einem F1-Boliden fühlt es sich an als würde man fliegen, weil die Strecke so schnell ist. Wir haben viele Sachen getestet und müssen uns jetzt die Daten ansehen, um zu sehen, was wir daraus machen können", erklärte der Force India-Pilot. Aufgrund der Charakteristik der Strecke - mit sehr vielen mittel- und schnellen, dafür aber wenig langsamen Kurven - bleiben einige Fragezeichen, speziell in Sachen Reifen.
"Ich blicke da noch nicht ganz durch. Die Reifen waren heute mal so, mal so. Das müssen wir noch analysieren, wobei wir die Daten nur unter Vorbehalt ansehen können. Man wird sehen, was man wirklich aus ihnen für andere Strecken herausziehen kann", meinte Hülkenberg. Für den Europa-Auftakt in Barcelona visiert er Punkte an. "Mal sehen, wie gut unsere Traktion auf dieser Strecke ist. Ich hoffe einfach auf ein bisschen mehr Glück auf meiner Seite - das wäre wünschenswert", so der Deutsche.



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