HRT hat in Malaysia sein Minimalziel erreicht und sich für das Rennen qualifiziert. Das sorgte beinahe beim ganzen Team schon für Begeisterung, immerhin war man in Australien noch an der 107-Prozent-Hürde gescheitert. Pedro de la Rosa musste betonen, dass er schon vom Samstagmorgen weg gespürt hatte, wie das Auto besser geworden war. "Wir haben unsere Zeit im Vergleich zu gestern um mehr als eine Sekunde verbessert, und jedes Mal, wenn wir etwas modifizieren, werden wir schneller. Wir hätten im Qualifying sogar noch schneller sein können. Ich konnte nur eine Runde fahren, aber das war genug", berichtete der Spanier.
De la Rosa war stolz auf sein Team, immerhin hatte es in wenigen Tagen geschafft, DRS funktionstüchtig zu bekommen, nachdem es in Australien noch gestreikt hatte. Die Servolenkung war auch besser geworden. "Wir haben vieles weitergebracht und ich bin deswegen sehr zufrieden. Jetzt müssen wir morgen schauen, wie es über die Langdistanz läuft, denn es wird das erste Mal, dass wir so viele Runden am Stück fahren. Das wird bei diesem Wetter nicht einfach", sagte er.
Sein Teamkollege Narain Karthikeyan freute sich ebenfalls über die Qualifikation für das Rennen, er bekrittelte allerdings, dass sich die Bedingungen seit dem Morgen stark verändert hatten und es im Qualifying viel rutschiger war. Trotzdem war es ihm primär ebenfalls erst einmal wichtig, überhaupt dabei zu sein. "Aufgrund einiger Hitzeprobleme mussten wir heute unsere Strategie etwas verändern. Das hat funktioniert, aber jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, diese Probleme zu beheben und das Rennen zu beenden. Uns käme Regen entgegen, denn der hält das Auto etwas kühler", meinte der Inder.

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