Auch beim zweiten Rennwochenende der Saison reißen die Verdachtsfälle illegaler Hilfsmittel der Konkurrenz nicht ab. Nachdem in Melbourne noch der DRS-F-Kanal von Mercedes bei der Kokurrenz für Aufsehen sorgte, ist nun Red Bull Opfer der Beschuldigungen geworden. Laut Autosport fordert Mercedes von FIA eine Untersuchung der Renault-Motoren Red Bulls - sogar eine Audio-Analyse seitens der Silberpfeile wurde vorgelegt.
Darin soll zu hören sein, dass Red Bull trotz des Zwischengas-Verbots auf ähnliche Hilfsmittel nicht verzichtet. Zwar liegt seitens Mercedes kein offizieller Protest vor, Norbert Haug forderte jedoch eine Klarstellung der aktuellen Situation. "Ich denke, dass es das normale Geschäft der Formel 1 ist", erklärte der Mercedes Motorsport-Chef gegenüber Autosport. "Wir drohen nicht mit einem Protest, wir wollen nur verstehen, was dort vor sich geht."
Die FIA bestätigte unterdessen, dass die Motoren-Lösung Renaults nicht illegal sei. Die Untersuchungen der Audio-Analyse und des Triebwerks zeigten keine Auffälligkeiten. "Soweit es uns betrifft, ist es legal", erklärte Charlie Whiting in Sepang.

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