Das war nicht schlecht für den ersten Auftritt?
Timo Glock: Ja, das war gut. Das Auto war konstant. Ich hab es ziemlich hart rangenommen, um zu sehen, welche Teile abfliegen. Das Einzige, was letzten Endes abflog, war das linke Spiegelglas. Das hat gefehlt und hat es natürlich beim Überrunden etwas schwieriger gemacht. Ansonsten war ich zufrieden. Wir hatten eine gute erste Runde, ich war gleich auf Zwölf oder Dreizehn. Allerdings haben mich die Caterham und einige andere dann natürlich noch überholt. Deshalb bin ich im Anschluss mein eigenes Rennen gefahren und eigentlich ganz happy damit. Wir sind beide durchgekommen. Bei meinem Teamkollegen gab es wohl ein kleines Problem, aber sonst war alles gut.
Wie ist das Auto im Vergleich zum Vorgänger zu fahren?
Timo Glock: Deutlich besser und konstanter. Das einzige Problem war, dass das Bremspedal immer länger wurde und ich mir dadurch eine Blase am Fuß geholt hab. Es war auch nicht so gut für den Rücken, da ich das Bein viel zu sehr überstrecken musste. Wir müssen mal sehen, woran das gelegen hat. Aber ansonsten war das fehlende Spiegelglas an der linken Seite der einzige Schwachpunkt, den ich feststellen konnte.
Also hat dein Physiotherapeut heute viel zu tun?
Timo Glock: Nein, so schlimm ist es nicht, das bekommen wir leicht wieder hin.
Wenn man in Richtung Konstrukteurstitel blickt, sind solche Platzierungen wie heute vielleicht auch sehr hilfreich…
Timo Glock: Ja, so ein Platz ist immer wichtig, deshalb haben wir heute alles richtig gemacht. Es war einfach wichtig, das Rennen heute zu beenden und ich denke, das Team hat, auch über den Winter, ein tolles Auto hingestellt, das bisher ohne Probleme läuft.

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