Zu löchrig - Warum Red Bull das RRA nicht unterschreibt
Dr. Helmut Marko erklärt, warum Red Bull das neue Ressource Restriction Limit nicht unterzeichnen wird und kündigt einen weiteren Newey-Geniestreich an.
Heiko Stritzke
Die kritischen Stimmen sind wegen Red Bulls Weigerung, das RRA zu unterzeichnen, nicht leiser geworden, Foto: Red Bull
Das Red-Bull-Team steht wegen angeblicher Verstöße gegen das Ressource Restriction Agreement (RRA) in der Kritik der anderen Rennställe. Die Weigerung von Christian Horner, das neue Abkommen zu unterzeichnen, hat die Gegnerschaft noch mehr empört. Red-Bull-Motorsportchef Dr. Helmut Marko erklärt, warum der Getränkehersteller sich verweigert.
"Es ist voller Schlupflöcher, man kann ganz einfach die Regeln umgehen, deshalb unterzeichnen wir das nicht", wird er von der Bild zitiert. Wenn ein Team sich an der Spitze befände, sei es immer dieselbe Situation: "Wir müssen einfach tun, was wir können, um dort oben zu bleiben."
Dazu soll der neue Red Bull RB8 mit verhelfen. Der angeblasene Diffusor wird für 2012 verboten. "Ohne den Auspuff müssen wir halt mit etwas Neuem kommen", kündigt Marko an. "Und wir haben Adrian Newey!" Das Fahrzeug sei im Zeitplan und soll für die ersten Testfahrten im Februar fertig werden.
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