Heikki Kovalainen konnte sich auch im Qualifying in Korea mit einer Zeit von 1:40.522 Minuten vor seinen Teamkollegen Jarno Trulli auf die 19. Position schieben. Doch nicht das war es, was ihn freute, sondern seine Leistung. "Für mich war das wahrscheinlich die beste Qualifying-Runde der Saison", jubelte der Finne. "Ich denke, ich hab so viel wie ich möglicherweise kann aus dem Auto geholt und bin in jedem Sektor perfekt gefahren", so Kovalainen weiter, der es als gutes Gefühl beschrieb, alles was man kann, aus einer einzigen Runde gequetscht zu haben.
Anders war die Gefühlslage bei seinem Teamkollegen Trulli, der mehr als eine halbe Sekunde hinter Kovalainen auf Platz 20 liegt. "Ich denke, wir haben es okay gemacht, aber es war definitiv etwas mehr im Auto", zeigte sich der Italiener etwas enttäuscht. Grund war das Setup, das der Lotus-Pilot am Morgen ausgetüftelt hatte und das sich am Nachmittag nicht mehr so anfühlte. "Ich war nicht in der Lage so viel aus dem Auto zu bekommen, wie ich konnte." Dennoch ist Trulli zufrieden damit, wo sein Team steht und rechnet sich mit der besseren Renngeschwindigkeit und einem guten Start noch viel aus.
Der Technikchef Mike Gascoyne sprach von einem relativ zufriedenstellenden Qualifying, wenngleich Trulli Probleme mit dem Grip hatte. Sofort nach der Startplatzvergabe war Gascoyne aber mit seinen Gedanken schon wieder bei Sonntag. "Das Rennen wird vom Level des Reifenabbaus bestimmt sein", erklärte der Technikchef und schöpfte daraus Hoffnung. "In ähnlichen Situationen in dieser Saison hat uns unser Speed die Chance gegeben, im Rennen mit einer Gruppe von Autos vor uns zu kämpfen."

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