Adrian Sutil konnte nach dem ersten Testtag in Singapur auf ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis blicken. Der Deutsche sicherte sich die siebte Position und war glücklich. "Ich genieße Stadtkurse immer und die heutigen Sessions sind recht gut für mich gelaufen", resümierte der Force-India-Pilot. "Normalerweise dauert es immer eine Weile, bis man wieder in den Rhythmus findet, vor allem auf so langen Runden wie in Singapur, aber ich habe die Geschwindigkeit recht schnell gefunden."

Zwar hatte Sutil sowohl in den Hochgeschwindigkeits-, als auch in den langsamen Kurven mit Untersteuern zu kämpfen, sprach aber von einer generell guten Balance im Auto. "Als wir mit den Superweichen gefahren sind, war das Problem mit dem Untersteuern deutlich besser", fügte der Gräfelfinger noch hinzu, der aber auf beiden Reifenmischungen seine Erfahrungen machte. "Die Superweichen geben uns natürlich mehr Grip, aber der Leistungsabfall nach einigen Runden ist recht groß."

Chef-Renningenieur, Dominic Harlow, war trotz der vielen Unterbrechungen und der verkürzten Trainingszeit mit den Ergebnissen zufrieden. Denn man konnte die Reifen vergleichen und neue Aerodynamik-Teile am Auto testen. "Wir sind zuversichtlich, nicht zu viel verloren zu haben und den verlorenen Boden morgen wieder gutmachen zu können. Dieser Kurs bleibt in vielen Bereichen sehr herausfordernd und mit noch einiger harter Arbeit, die vor Sonntag zu erledigen ist, können wir uns auf ein interessantes Rennen freuen."