Paul Di Resta fuhr in Monza sein zweitbestes Ergebnis nach dem siebten Platz in Ungarn ein. In einem teilweise chaotischen Rennen überquerte der Force-India-Pilot als Achter die Ziellinie. "Mein Start war nicht so gut, der von den anderen aber auch nicht. Es war ein bisschen merkwürdig", wunderte er sich nach dem Rennen.
In den Unfall kurz nach dem Start - ausgelöst durch einen wilden Wiesenritt von Tonio Liuzzi -war er nicht direkt verwickelt. "Ein Williams kam auf mich zu", so Di Resta. "Ich bin weit raus und kreuzte die Schikane." Nachdem das Safety Car wieder reinkam, verpatzte der Schotte den Restart etwas und büßte ein paar Positionen ein.
Das war unglücklich
"Das war unglücklich", glaubte er. "Wir waren zur falschen Zeit am falschen Ort." Dann habe er allerdings das Maximum aus seinen Reifen herausgeholt und konnte sich somit wieder in die Top-10 herankämpfen. Zum Schluss lieferte er sich noch ein Duell mit Bruno Senna um P8 - und erhielt deshalb die Anweisung, noch einmal ordentlich zu pushen. "Senna war auf den Options unterwegs, ich auf den Prime-Reifen", erklärte Di Resta.
Zwar habe der F1-Rookie noch über ein paar kleine Reifen-Reserven verfügt. Gleichzeitig gab er zu, dass es sehr eng geworden wäre gegen Senna, hätte das Rennen noch ein paar Runden länger gedauert. "Aber unser Auto war ein bisschen stärker", fügte di Resta hinzu. Teamkollege Adrian Sutil musste das Rennen unterdessen aufgrund von Hydraulikproblemen vorzeitig beenden.
Eines der härtesten Wochenenden
Di Resta meinte, dass der Große Preis von Italien eines der härtesten Rennwochenenden bislang gewesen sei. "Es ging hier darum, in Sachen Performance das absolute Maximum aus dem Auto herauszuholen und auch das Qualifying richtig hinzubekommen", so der amtierende DTM-Champion. Er hoffte, für die anstehende Herausforderung in Singapur an die Performance aus Ungarn und Italien anknüpfen zu können. "Da waren wir stark und ich hoffe, dass noch einen paar Dinge kommen, die uns bei dieser Aufgabe helfen werden", spielte er auf weitere Updates am VJM04 an.



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