Vitaly Petrov beendete das freie Training in Monza auf dem elften Platz und hofft nun auf ein gutes Rennen in dem gut überholt werden kann. Genaue Prognosen wollte er dazu aber noch nicht abgeben. "Wir haben jedes Wochenende unterschiedliche Daten. In Monaco musst du fünf Sekunden schneller sein, um Überholen zu können, hier reicht eine. Das heißt, es ist es gibt deutlich bessere Chancen", überlegte der Russe.
Sein Renault war gut ausbalanciert und er hatte keine größeren Probleme zu vermelden, wobei er einschränkte: "Aber wenn wir mit anderen Teams, wie Mercedes oder Ferrari kämpfen, könnte die Situation anders aussehen." Ob der Aufwärtstrend, den man in Spa verzeichnet hatte, auch zukünftig weitergeht, konnte Petrov nicht beurteilen. "Man kann Spa nicht mit Monza vergleichen, denn die Aerodynamik ist komplett unterschiedlich. In Singapur können wir darüber vielleicht Auskunft geben", sagte der Renault-Pilot.
Allerdings erwartet er im Königlichen Park mehr Reifenabbau als noch in Spa. "Es ist deutlich heißer und die Reifen drehen mehr durch", so der Russe weiter, der über leichte Vibrationen im Auto klagte, diese aber noch nicht zuordnen konnte. Trotz Platz elf, ist sein Ziel im Qualifying wieder Q3 zu erreichen. "Ich hoffe es. Es ist immer möglich, aber wir müssen aufpassen, denn Sauber, Force India und Mercedes sind gut dabei", versuchte er aber realistisch zu bleiben.

diese Formel 1 Nachricht