Rubens Barrichello kehrt zum Grand Prix von Italien an einen für ihn besonderen Ort zurück. Denn nach sechs Jahren bei Ferrari hat der Brasilianer immer noch viele Fans in Italien. Zudem konnte er in Diensten der Scuderia, sowie 2009 mit Brawn GP insgesamt drei Mal dort gewinnen. "Monza ist ein Kurs, den ich sehr mag", verriet der heutige Williams-Pilot. "Durch meine Siege in der Vergangenheit, freue ich mich wirklich, wieder in Monza Rennen zu fahren. Die Tifosi machen es zudem zu etwas Besonderem."

2004 feierte Rubens Barrichello seinen letzten Ferrari-Sieg in Monza, Foto: Sutton
2004 feierte Rubens Barrichello seinen letzten Ferrari-Sieg in Monza, Foto: Sutton

Die schnellste Strecke im Kalender der Königsklasse ist aber auch schon durch ihre Charakteristik selbst etwas Besonderes. "Das Auto fühlt sich in Monza komplett anders an", zeigte Barrichello auf. "Der fehlende Anpressdruck hilft der Beschleunigung und es fühlt sich beim ersten Rausgehen auf die Strecke so an, als hätte dir jemand einen 3-Liter V10 ins Heck gepackt", erklärte das Formel-1-Urgestein. Zudem würde das Auto sich mehr als normal hin- und herbewegen, woran der Pilot sich aber schnell gewöhnen würde.

Wieder in die Punkte

Sein Teamkollege Pastor Maldonado holte beim letzten Rennen in Spa erstmals einen Punkt in der Formel 1 und kann es kaum erwarten, wieder ins Lenkrad zu greifen. Da passt es gut, dass das nächste Rennen ausgerechnet der Italien-GP ist. "Monza ist für mich ein ganz besonderer Kurs und ich habe großartige Erinnerungen an meinen Sieg 2006 in der Formel Renault 3.5", dachte der Venezolaner zurück. Zudem macht ihm sein letztes Ergebnis Mut. "Wie wir in Spa-Francorchamps gezeigt haben, arbeitet unser Auto gut auf diesen Streckentypen, daher hoffe ich, an diesem Wochenende wieder in den Punkten zu sein."

Williams' Technischer Direktor, Sam Michael, ist auch voller Begeisterung für den Highspeed-Kurs. "Monza ist ein so einzigartiger Kurs, dass wir spezielle Front- und Heckflügel designen und herstellen, die wir nur für dieses Event benutzen", machte Michael deutlich, der glaubt, Überholen sei aufgrund der langen DRS-Geraden sehr gut möglich.