Adrian Sutil geht entspannt in das Belgien-Wochenende. Vor der Sommerpause konnte Force India zumindest in zwei Rennen Mercedes GP hinter sich lassen, gleiches hat man in Spa-Francorchamps vor. "Hoffentlich haben wir hier wieder ein schnelles Auto", spielt Sutil auf das Vorjahresrennen an als er an Schumacher vorbeiging.
"Dieses Mal wollen wir beide Mercedes schlagen. Im Qualifying sind sie noch besser, aber im Rennen waren wir zuletzt auf gleicher Ebene oder sogar besser. Es ist schön, wenn man als Privatteam gegen so ein großes Team kämpfen kann", erklärte der Deutsche. Was Force India besser macht, konnte er nicht sagen.
"Manchmal passt es bei einem Auto eben besser, während die anderen Probleme haben. Mercedes will sicher woanders sein und Rennen gewinnen. Ich habe keine Ahnung was die Probleme sind, aber bei uns läuft es aktuell gut. Wir befinden uns auf einem positiven Trip", freute sich Sutil. Neben Mercedes GP sei auch Lotus Renault GP in Schlagdistanz. "Renault ist durchaus schlagbar, sie hatten zuletzt Probleme. Wir müssen unsere Chancen ergreifen, aber ich erwarte jetzt nicht, dass ich einen McLaren angreifen kann", betonte der Force India-Pilot.
Mit einem fünften Platz wie im Vorjahr wäre er schon zufrieden. "Spa kommt mir als Fahrer entgegen. Ob es auch unserem Auto entgegenkommt, werden wir morgen sehen. So gut wie vor zwei Jahren wird es aber hier nicht sein", weiß Sutil. Alles in allem blickt er entspannt auf die verbleibenden acht Saisonrennen. "Wenn wir so weiterfahren wie zuletzt, dann können wir noch jede Menge Punkte holen. Wir sind auf dem umgekehrten Weg zum Vorjahr", sagte der Deutsche.
Nur noch wenige Updates
Große Updates wird es bei Force India nicht mehr viele geben, allerdings sei das auch bei der Konkurrenz der Fall. "Ich glaube nicht, dass alle Teams jedes Rennen Updates bringen werden. Wir sind alle eher auf dem gleichen Kurs. Wir haben noch ein Update in Singapur, das war es dann", verriet Sutil. Ein spezielles Highlight wartet aber noch auf ihn, und zwar der Indien-GP - das Heimrennen für Force India.
"Es wird bestimmt mehr Aufmerksamkeit geben, aber letztendlich müssen wir einen kühlen Kopf bewahren und unseren Job machen. Mal sehen, was dabei herauskommt. Ein Traumergebnis wäre toll, aber man darf sich nicht unter Druck setzen, denn dann läuft gar nichts mehr", stellte Sutil klar.



diese Formel 1 Nachricht