Lotus Renault ging zum ersten Mal in dieser Saison leer aus. Das französische Team erlebte mit Nick Heidfeld eine Schrecksekunde als der Bolide des Deutschen in Flammen aufging. Teamkollege Vitaly Petrov kam auf Platz 12 ins Ziel und haderte mit der Strategie.
"Es war heute ein schwieriges Rennen mit wechselhaften Wetterbedingungen", sagte der Russe. "Als der Regen am Ende des Rennens zurückkam verlor ich meine Reifentemperatur und dadurch wurde das Fahrverhalten sehr schwierig. Es sah nach mehr Regen aus und deswegen wechselte ich auf Intermediates, leider hielt er nicht so lange an wie wir dachten. Vielleicht hätten wir auf die weichen Reifen wechseln sollen, es war aber schwer das Wetter vorherzusagen. Vielen anderen Teams erging es gleich wie uns. Ich bin ein wenig enttäuscht weil wir heute Punkte hätten holen können."
Das Team hält sich bezüglich des Ausfallgrunds von Heidfeld weiterhin bedeckt. Experten vermuten, dass eine KERS-Batterie schuld an der Explosion trägt. Teamchef Eric Boullier wollte dies nicht bestätigen. "Bei seinem zweiten Boxenstopp gab es Probleme mit einem Rad und das Auto ist nicht dafür ausgelegt bei hohen Drehzahlen so lange zu stehen, deswegen fing es Feuer", versuchte der Franzose zu erklären.
Auch Renningenieur Alan Permane wollte auf die Explosion nicht näher eingehen und spielte den Vorfall herunter. "Die gestiegenen Temperaturen verursachten das Feuer", sagte Permane. "Auch wenn es spektakulär aussah betraf es nur einen kleinen Teil der Motorabdeckung der auf der linken Seite durchbrannte."

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