Felipe Massa erreichte im Freien Training zum Großen Preis von Ungarn den sechsten Platz. Doch das war nebensächlich, denn man hatte eine Menge Arbeit zu erledigen. Im Vordergrund stand dabei der Vergleich der weichen und der superweichen Reifen. "Die ersten Zeichen sind, dass der Abbau erheblich ist, sowohl auf den Prime, als auch auf den Option", erklärte der Brasilianer, der dies als entscheidenden Faktor für die Strategieauswahl ansah.
Überraschungen erwartet der Ferrari-Pilot allerdings nicht. So sieht er Red Bull, McLaren und sein eigenes Team in Front. Dabei macht er sich aber Sorgen, es könnte schwer werden, eine gute Startposition zu erfahren. "Aber es wird sehr wichtig sein, das zu tun, weil ich denke, dass, abgesehen von allem, Überholen auf diesem Kurs immer noch sehr schwer sein wird", prognostizierte Massa. Die Hoffnung eine gute Platzierung zu erreichen, hat er trotz Platz sechs auch noch nicht aufgegeben, denn in seiner schnellsten Runde auf den superweichen Reifen war er von der Strecke abgekommen. "Daher ist die heutige Rundenzeit nicht komplett maßgeblich."
Pat Fry erklärte, man habe sich zuerst auf die Upgrades des Autos konzentriert und sich dann um das richtige Setup und den Vergleich der beiden Reifen-Typen gekümmert. Doch es sei ein Freies Training ohne besondere Vorkommnisse gewesen. "Die offensichtlich Konsequenz daraus ist, dass sowohl Red Bull, als auch McLaren sehr konkurrenzfähig aussehen, ungeachtet der Spritmengen, mit denen sie gefahren sind", verriet Fry kein Geheimnis. Für das Rennen konnte und wollte er aber noch keine Vorhersagen machen.

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