Wie alle anderen Piloten, kämpfte auch Vitantonio Liuzzi am Freitag mit den regnerischen Bedingungen in Silverstone. Der Italiener brachte es am ersten Tag nur auf 26 Runden und konnte dementsprechend wenige Erkenntnisse aus seinen Umläufen ziehen. "Heute war es schwierig. Das Wetter hat uns nicht erlaubt, besonders viel von dem zu testen, was wir ausprobieren wollten. Es war schwierig, weil sich die Strecke alle zehn Minuten verändert hat", so der Italiener.

"Vormittags war es in Ordnung - wir fuhren ein paar Versuche auf den Intermediates, haben neue Entwicklungsstufen ausprobiert und auch ein paar gute Antworten bekommen", erklärte der HRT-Fahrer. "Am Nachmittag sind wir aber nur ein paar Runden gefahren", meinte Liuzzi, der im zweiten Freien Training nur sechs Umläufe zurücklegte. "Morgen sollte es trocken sein - dann beginnt der britische Grand Prix erst so richtig", so der Italiener.

Teamchef Colin Kolles erklärte: "Ich glaube nicht, dass irgendjemand heute wertvolle Daten sammeln konnte. Daher sind auch die Resultate heute völlig irrelevant. Um zu wissen was wirklich passiert, muss es trocken sein." Prognosen ob der Regeländerungen wollte der Deutsche daher nicht wagen. Stattdessen gab es Lob für Neuling Daniel Ricciardo. "Im zweiten Training war er schneller als Tonio. Auch wenn das nicht aussagekräftig ist, hat er einen tollen Job gemacht, sich nicht gedreht und sich von Runde zu Runde gesteigert. Das war sehr professionell", so Kolles.