Während Sebastian Vettel in den ersten Saisonrennen dominierte, hatte Mark Webber zu kämpfen. Speziell die Pirelli-Reifen, die er nicht zum Arbeiten kriegte, waren seine Achillesferse. Doch mit dem starken Ergebnis in Valencia hofft Red Bull Racing, dass diese Probleme der Vergangenheit angehören und Webber erstarkt zurückschlagen wird.
"Valencia war Marks bisher bestes Rennen in dieser Saison. So nah war er dieses Jahr noch nie an Sebastian dran. Er legte ein fantastisches Wochenende hin", lobte Christian Horner. Der Teamchef hofft, dass Webber in Silverstone eine ähnlich gute Performance an den Tag legt, immerhin gewann der Australien im Vorjahr den England-GP.
Diffusor-Verbot große Unbekannte
"Mark war in Valencia 90 Prozent des Rennens nur vier, fünf Sekunden hinter Sebastian. Er hat in Valencia sehr viel Selbstvertrauen getankt und ich hoffe, dass er diesen Level halten kann", sagte Horner. Ein Fragezeichen stellt im Moment noch das Verbot des angeblasenen Diffusors dar. Niemand weiß wie sehr dieses Verbot Red Bull Racing treffen wird, wobei Horner betonte, dass das Verbot alle Teams gleich hart trifft.
"Das Verbot ist eine große Unbekannte, aber das gilt für alle Teams. Ich denke nicht, dass unser System sehr viel extremer ist als das der Konkurrenz. Ich weiß, dass ein Team sogar das ganze Auto um dieses System gebaut hat", verriet Horner. Alles in allem geht der Brite davon aus, dass das Kräfteverhältnis vorne an der Spitze gleich bleibt. "Es wird mehr oder weniger konstant bleiben", so Horner.



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