Das Rennen in Valencia dürfte nicht gerade in die Sauber-Geschichtsbücher eingehen. Erstmals im Jahr 2011 konnten die Schweizer keine Punkte auf der Strecke holen. Eine Nullrunde setzte es für das Team aus Hinwil zwar auch schon beim Saisonauftakt im australischen Melbourne, damals verlor man die eigentlich eingefahrenen Punkte jedoch auf Grund einer technischen Disqualifikation am grünen Tisch. Im Hafen von Valencia reichte es nun erstmals in dieser Saison zu gar keinem WM-Zähler.

Begeisterung kam ob der Plätze elf und 16 für Sergio Perez und Kamui Kobayahsi nach dem Rennen folglich nicht auf. Der Mexikaner schrammte auf einer Ein-Stopp-Strategie jedoch immerhin knapp an den Punkten vorbei. Nach 25 Runden kam der Rookie zum ersten und einzigen Mal an die Box - so eine Taktik wählte auf dem Straßenkurs auf Grund des hohen Reifenabbaus bei der Hitze sonst niemand.

Vorfreude auf Silverstone

"Am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten mit den harten Reifen, aber auch später mit der weichen Mischung hatte ich zu wenig Grip. Dann verlor ich auch noch viel Zeit auf Grund von blauen Flaggen", erklärte Perez nach dem Grand Prix. "Dieses Rennen war nicht gerade das einfachste für meine Rückkehr ins Cockpit und ich bin froh, dass ich wieder fahren konnte", sagte der Mexikaner, der nach seinem schweren Unfall im Monaco-Qualifying bei den beiden letzten Läufen hatte pausieren müssen.

"Ich habe hundert Prozent gegeben, aber ich fürchte, für unser Team war hier heute kein besseres Ergebnis zu holen. Wir werden analysieren, wie wir uns verbessern können, und ich bin sicher, dass wir in Silverstone besser sein werden", erklärte der 22-Jährige voller Zuversicht und fügte an: "Ich freue mich sehr auf das nächste Rennen und es ist wirklich gut wieder im Auto zu sitzen. Leider haben wir heute keine Punkte mehr geholt, aber ich denke wir sind trotzdem ein gutes Rennen gefahren."