Jenson Button, der in Montreal noch ein unglaubliches Rennen fuhr, das ihn zum Sieger machte, kam in Valencia wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. "Alles in allem, waren wir nicht schnell genug", zeigte der McLaren-Pilot auf. Doch auch allgemein war Button nicht wirklich begeistert vom Europa GP. "Es war nicht das spannendste Rennen, oder?", fragte er.
Wieso ihm so langweilig war, erklärte er aber gleich im Anschluss. "Nach dem Start, wo ich zwei Positionen verloren habe, habe ich eine Position gegen Nico Rosberg zurückgewonnen", zeigte Button auf. "Ich denke nicht, dass ich auf der Strecke noch ein anderes Auto gesehen habe. " Tatsächlich war der Kampf gegen seinen Motorenkollegen, der in Runde zwei begann, bereits einige Runden später wieder beendet und ab diesem Zeitpunkt fuhr der Brite ein unauffälliges Rennen.
Risiko der einzige Weg
Doch so kann es laut dem Weltmeister von 2009 nicht weitergehen. "Wir brauchen einige richtig gute Upgrades, um nach vorne zu kommen", forderte Button. Und dabei hat er auch schon genaue Vorstellungen, wie das funktionieren soll.
"Wir müssen unsere Köpfe zusammenstecken und etwas hervorbringen – besonders aerodynamisch, denke ich. " Da er einen großen Rückstand auf Red Bull, aber auch Ferrari, und einen ebenso großen Vorsprung auf Mercedes erkannt haben will, gibt es für Button nur eine Marschrichtung: "Wir müssen einige Risiken eingehen."

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