Fernando Alonso sicherte in Monaco das zweite Podium für Ferrari. "Wenn mir jemand vor dem Wochenende angeboten hätte, dass wir auf Platz zwei und elf Zehntel hinter dem Sieger landen, dann hätte ich das angenommen. Aber so wie es gelaufen ist, kann ich nicht bestreiten, dass ich ein Gefühl der Enttäuschung verspüre", verriet Teamchef Stefano Domenicali und spielte dabei auf den engen Kampf an der Spitze mit Sebastian Vettel an.

"Sebastian hat verdient gewonnen, aber ohne Zweifel hat ihm die rote Flagge gegen Rennende in die Karten gespielt. Nach dem Re-Start waren alle Piloten auf neuen Reifen - da konnte man nichts mehr ausrichten", erklärte der Italiener. Leider war Alonso, der einzige Ferrari-Pilot, der die schwarz-weiß karierte Flagge in Monaco sah. Felipe Massa schied in Runde 33 nach einem Unfall im Tunnel aus. Zuvor war er in eine Kollision mit Lewis Hamilton verstrickt, der dafür eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt bekam.

"Felipe hätte heute in die Punkte fahren können, aber die Berührung mit Hamilton hat ihm das Rennen gekostet. Kurz darauf knallte er in die Abgrenzung", so Domenicali. Nach sechs Rennen liegt Ferrari mit 93 Punkten auf Platz drei der Konstrukteurswertung. "Wir haben wieder mal gesehen wie schnell sich die Dinge ändern können. Es kommt auf die Streckencharakteristik an und darauf wie sich die Reifen verhalten. Sicherlich ist die Situation in der WM für uns nicht einfach, aber wir geben nicht auf", betonte der Ferrari-Teamchef.