In der Schlussphase des Monaco GP sorgte Vitaly Petrov für eine Schrecksekunde, nachdem er sich nach einer Kollision mit Jaime Alguersuari einen Moment lang nicht bewegte. Der Lotus Renault GP-Pilot beklagte sich nach dem Einschlag in die Leitplanke über Schmerzen in seinem linken Knöchel. Ein Check im Krankenhaus sorgte aber für Entwarnung. "Das war ein ziemlich heftiger Einschlag und ich konnte meine Beine nicht so gut fühlen", erklärte Petrov später.
Seine Beine seien im Cockpit eingeschlossen gewesen, deshalb habe er bei der Bergung um medizinische Hilfe gebeten. "Ich habe zwar nicht das Bewusstsein verloren, aber im Auto hatte ich schon eine Menge Schmerzen", erklärte er weiter. Petrov konnte nach dem Aufenthalt im Krankenhaus wieder zur Strecke zurückkehren. "Das ist eine Erleichterung für das Team", atmete auch Technikdirektor James Allison auf.
Natürlich ärgerte sich Petrov über sein vorzeitiges Aus, schließlich lag er kurz vor dem Ende des Rennens auf einem aussichtsreichen sechsten Platz. "Das ist schade, weil ich einen guten Start hatte", so der Russe. "Nach meinen Boxenstopp hing ich hinter Kamui Kobayashi - der sehr langsam war - und Adrian Sutil, der seine Position zu hart verteidigte." Petrov sei deshalb vorsichtig gefahren, um einen Unfall zu vermeiden. Das klappte schließlich nicht und somit landete nur Teamkollege Nick Heidfeld in den Punkten.



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