Zwar landete Timo Glock wieder nur auf den hinteren Plätzen, war mit seinem Qualifying aber sehr zufrieden. Teamkollege Jerome D'Ambrosio konnte nur HRT hinter sich lassen und war mit seinem Qualifying mehr als enttäuscht.
"Es war kein gutes Qualifying für mich", zog Jerome D'Ambrosio nach der Session ein enttäuschendes Fazit. "Ich denke, wir haben einen kleinen Rückschritt gemacht, also sollten wir gucken, warum wir unsere Fortschritte nicht fortsetzen konnten." Im Qualifying konnte sich der Belgier mit acht Zehnteln Rückstand auf Timo Glock nur auf Platz 22 positionieren.
Für Timo Glock verlief das Qualifying hingegen erfolgreich. "Ich habe vorher schon zu meinen Mechanikern gesagt 'entweder gibt es riesen Schrott oder es gibt eine mega Runde' und ich bin aus der letzten Kurve rausgekommen und habe auf dem Display schon gesehen, dass ich vier Zehntel schneller war", gab sich Glock zufrieden.
Auf den Toro Rosso von Jaime Alguersuare fehlten dem Deutschen nur ein Zehntel, sodass er ein klein wenig enttäuscht war, ihn nicht eingeholt zu haben. Schon das Training verlief für den 29-Jährigen sehr erfolgreich. "Das war eine meiner besten Qualifying-Runden hier in Monaco", strahlte er nach seiner Runde und ergänzte scherzhaft: "Es fehlten nur 2,5 Sekunden zur Spitze. Nächstes Jahr holen wir die Pole."
Für Teamchef John Booth standen zunächst andere Dinge im Vordergrund. "Es war ein sehr schwerer Unfall von Sergio Perez und wir warten alle auf eine positive Nachricht zu seinem Zustand", gab er sich besorgt. Mit der Qualifying-Runde von Timo Glock war auch der Brite sehr zufrieden. "Timos Runde im Qualifying war vielleicht eine der besten, die wir je von ihm gesehen haben und es ist schön zu sehen, wie er das genießt", so Booth weiter.
Bei D'Ambrosio wurde laut dem Teamchef leider eine Setup-Änderung vorgenommen, die eher einen Rückschritt als einen Fortschritt bewirkt hat. Für das Rennen erhofft er sich aber dennoch von beiden Fahrern ein solides Ergebnis. "Es gibt im Rennen eine Menge Action auf der Strecke und wir werden jede Gelegenheit nutzen, um einen Vorteil daraus zu ziehen", so Booth.

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