Statt bis ans Limit zu pushen und zu versuchen, der Schnellste im Qualifying zu sein, wird aktuell in der Formel 1 Reifen gespart - wenn nötig, auch auf Kosten der Startplatzierung. Dennoch sehnen sich die meisten Piloten aber nicht zum alten Modus zurück. "Es stimmt, dass die Rundenzeiten limitierter sind, aber ich finde das System gut", verriet Jenson Button. Für Nick Heidfeld liegt die Veränderung vor allem an den Reifen.
"Wegen den Reifen ist das Qualifying nicht mehr so entscheidend wie früher. Ich denke, dass das Qualifying mit den drei Sessions und am Ende mit den Top-10-Autos eine gute Sache ist", sagte Nick Heidfeld. Wobei der Lotus Renault GP-Pilot nicht ausschließt, dass das Reifensparen bald wieder ein Ende findet. Auch Rubens Barrichello findet, dass man sich das aktuelle Qualifying-Format genau ansehen sollte.
"Das Qualifying-Format war jahrelang gut, aber jetzt ist es so, dass wir nur noch einen Run haben. Wir müssen uns ansehen, ob es für die Zukunft keinen anderen Weg gibt", meinte der Brasilianer. Für Michael Schumacher hat sich hingegen nicht viel geändert. "Ich denke, das Qualifying ist gut so wie es ist und ehrlich gesagt, fahren wir nur eine Runde, weil die Reifen auch nur eine Runde halten bzw. nur eine Runde wirklich schnell sind", so der Deutsche.



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