Von Startplatz sechs gestartet, musste sich Vitaly Petrov im Rennen mit Platz elf begnügen. Hinzu kommt, dass Nick Heidfeld, der von ganz hinten gestartet war, als Achter Punkte holte. Die Enttäuschung darüber war Petrov anzusehen. "Ich bin natürlich enttäuscht, dass ich aus meiner guten Startposition nicht mehr machen konnte und keine Punkte geholt habe. Es scheint, dass meine Startposition kaum Auswirkung auf mein Rennen hatte", erklärte der Russe.
Und auch Teamchef Eric Boullier fühlte mit seinem Piloten mit. Auch er selbst hatte mit dem Rückschlag im Rennen nicht gerechnet. "Ich glaube Frustration ist das perfekte Wort, um Vitalys Ergebnis zu beschreiben, denn gestern hätte er in der Qualifikation sogar noch schneller sein können. Heute aber, ist er ein paar Plätze zurück gefallen, obwohl er von Startplatz sechs aus ins Rennen gegangen ist", meinte Boullier. Bevor es nach Monaco geht, will sich Petrov die Daten mit seinen Ingenieuren ansehen, um herauszufinden, was in Barcelona schief gelaufen ist.
"Mein Start war ganz gut, ich konnte mich auf Platz fünf setzen, aber mit den Führenden konnte ich nicht mithalten, da wollten wir ja eigentlich sein. Natürlich ist das nur ein Ergebnis, für Monaco werde ich versuchen alles auf die Reihe zu bekommen, so dass wir wieder gut da stehen. Darin besteht kein Zweifel", sagte Petrov. Der Lotus Renault GP-Pilot weiß, dass in Monaco der Startplatz die halbe Miete ist. "Die Qualifikation ist entscheidend. Zumindest konnte das Team heute ein paar Punkte durch Nick sammeln, wir müssen auf die guten Dinge blicken und nach vorn schauen", erklärte Petrov.

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