Licht und Schatten bei Williams: Während Pastor Maldonado mit Platz neun das beste Qualifying-Ergebnis seiner jungen F1-Karriere holte, startet Rubens Barrichello nur vom 19. Rang aus ins Rennen auf dem Circuit de Catalunya. Ein Getriebe-Problem am FW33 machte dem F1-Veteran zu schaffen und ließ eine bessere Platzierung nicht zu.
Maldonado erklärte anschließend, wie er zu der starken Performance kam, denn während der vorangegangenen Trainings lief es nicht allzu gut für den Rookie. "Das Auto war nicht so toll, deshalb sind wir Risiko gegangen und haben entschieden, den neuen Heckflügel während des Qualifyings auszuprobieren", verriet er. Es sollte sich auszahlen.
Nach den unterdurchschnittlichen Leistungen in den vergangenen Rennen, hat Williams in Spanien offenbar einen Schritt nach vorn gemacht. "Das Auto sieht konkurrenzfähiger aus", stellte Maldonado fest. "Aber wir müssen noch weiter pushen und uns verbessern. Heute bin ich aber glücklich."
Teamkollege Barrichello wusste hingegen schon frühzeitig, dass das nicht sein Tag werden würde. "Ich wusste, dass wir ein Getriebe-Problem haben, als ich in Q1 gestartet bin. Es fühlte sich komisch an", gab er zu Protokoll. Trotz Platz 19 fand der Brasilianer jedoch auch etwas Positives für das anstehende Rennen: "Ich denke, dass es ein großer Vorteil ist, dass wir einen Satz Reifen gespart haben."
Doch allzu schön reden wollte er sein Resultat nicht. Im Hinblick auf Maldonados Platzierung sei es laut Barrichello nämlich möglich gewesen, beide Williams-Boliden in die Top-10 zu stellen. "Deshalb pushe ich morgen, um dorthin zu kommen", fügte Barrichello kämpferisch hinzu.



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