Nach vielversprechenden Rundenzeiten im ersten Segment wurde das Sauber Team im Qualifying zum Großen Preis von Spanien doch noch enttäuscht. "Das Qualifying war für uns alle etwas frustrierend, wir wollten besser abschneiden. Jetzt müssen wir schauen, ähnlich wie in Istanbul, was wir im Rennen noch herausholen können", erklärte Technikdirektor James Key.
Weiterentwicklung funktioniert
Dass die Weiterentwicklungen, mit denen der Sauber C30-Ferrari auf dem Circuit de Catalunya ausgerüstet ist, funktionieren, hatten die Trainingszeiten der Piloten belegt. Dennoch kam Sergio Pérez im Qualifying nicht über Platz zwölf hinaus. "Ich hatte keine speziellen Probleme auf meiner letzten Runde, sie war einfach nicht gut. Platz zwölf ist nicht aussichtslos, und ich bin sehr zuversichtlich für das Rennen, aber ich konnte das Potenzial der weichen Reifen heute am Ende nicht umsetzen. Das ist schade, zumal ich mit dem Auto sehr zufrieden bin, und das ist für das Rennen morgen entscheidend", so Pérez.
Teamkollege Kamui Kobayashi wurde 14., nachdem er von einem langsameren Auto aufgehalten worden war. "Auf meiner letzten Runde, als ich mit frischen weichen Reifen unterwegs war, hatte vor mir ein Force India Probleme. Er hat einen Fehler in Kurve zehn gemacht, und damit war es für mich gelaufen. Das ist ein Jammer, denn unser neues Aero-Paket funktioniert gut", meinte der Japaner.
Die Updates seien ganz klar eine Verbesserung. "Das Auto war definitiv schnell genug für einen Platz unter den ersten Zehn", betonte Kobayashi. Für das Rennen bleibt er optimistisch. "Im Rennen sollten wir gut sein. Mit den harten Reifen klarzukommen, wird allerdings für alle tückisch", verriet der Sauber-Pilot. Key fügte hinzu: "Insgesamt war das Qualifying in Ordnung. Wir waren schnell genug, um uns einen Einzug in Q3 zuzutrauen. "



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