Fernando Alonso hat mit der Vertragsverlängerung bei Ferrari sein Versprechen eingehalten, dass die Scuderia sein letztes F1-Team sein wird. Der Vertrag mit den Roten endet Ende 2016. "Das sind gute Nachrichten für mich und meine Karriere. Ich habe bereits im Vorjahr gesagt, dass ich hier meine Karriere beenden will. Es gibt keinen besseren Ort für einen Rennfahrer", erklärte der Spanier.

Einfache Entscheidung

Die Verlängerung des Vertrages sei für ihn niemals in Frage gestanden. "Das stellt für mich keine große Veränderung dar. Ich wollte schon immer für Ferrari fahren und unabhängig, was in meinem Vertrag stand, war für mich klar, dass Stabilität im Team das Wichtigste ist", verriet Alonso. Die Bekanntmachung, die für manche überraschend kam, war eine reine öffentliche Sache, hätte aber im Team selbst nichts verändert. "Die Entscheidung war einfach zu treffen. Wir haben vor zwei Wochen darüber gesprochen und beide Seiten wollten eine Fortsetzung. Ich bin happy mit dem Team und das Team ist happy mit mir", stellte Alonso klar.

Für weitere vier Jahre habe man sich deshalb entschieden, um Klarheit und Stabilität ins Team zu bringen, wobei Alonso nicht ausschließt auch 2017 noch bei Ferrari zu fahren. "Ich bin privilegiert, dass ich bei Ferrari fahren darf und vielleicht gibt es 2017 einen weiteren Vertrag. Mal sehen, ob mich Ferrari dann noch will oder ob ich für das Team schon zu alt bin", scherzte der Spanier.

Zumindest will er in den kommenden vier Jahren weitere Titel mit Ferrari holen - ob er an Michael Schumacher herankommt, konnte er nicht sagen. "Die F1 ist unvorhersehbar und es ist unvorhersehbar zu sagen, wie viele Titel man gewinnen kann. Fakt ist, ich bin beim besten Team. Bei anderen Teams gibt es Hoch und Tiefs, aber bei Ferrari wird man im schlechtesten Fall Zweiter oder Dritter in der WM. Das kann nur Ferrari einem Piloten bieten", sagte Alonso.