Nick Heidfeld blickt dem anstehenden Grand Prix in Spanien mit einigen Fragezeichen entgegen. Dabei geht es um die Updates der Konkurrenz, die großflächig angekündigt worden waren. So vermeldete McLaren, dass sie in Barcelona mit bis zu zwölf Neuerungen am MP4-26 auftauchen. "Wir wissen nicht, was die anderen haben", rätselte Heidfeld. "Die Teile könnten eine Zehntel- oder eine Sekunde bringen."

Von der eigenen Entwicklung war der Lotus Renault GP-Pilot hingegen überzeugt. "Ich bin froh, dass wir permanent Updates ans Auto bekommen", verriet er. "Wir haben einen guten Entwicklungs-Speed." Heidfeld gab an, dass der Update-Trend auch in den kommenden Rennen anhalten wird. Er habe von seinen Mechanikern erfahren, dass noch weitere Schritte kommen.

Überhaupt legte Heidfeld viel Wert auf stetige Weiterentwicklung: "Wir wollen hier schauen, was wir noch am Setup verbessern können - das gilt auch für die kommenden Rennen." Zudem wolle er versuchen, sich optimal auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten. In Barcelona muss er sich erst einmal mit einem akuten Problem beschäftigen: Heidfeld leidet an Heuschnupfen.

Vor dem Rennstart will sich das Team vor allem um das Qualifying kümmern. "Wir müssen das Reifen-Potential maximieren", forderte Heidfeld. Während der R31 bislang einen guten Renn-Speed an den Tag legte, haperte es während des Qualifyings noch. "Da ging bislang manches gut, anderes aber nicht", gab Heidfeld zu. "Da müssen wir uns verbessern. Das ist unser Nummer-1-Ziel."