Vor Ferrari liegen entscheidende Wochen. Wenn die Scuderia die Chancen auf den Titel aufrechterhalten will, müssen die für den Europa-Auftakt geplanten Updates Früchte tragen. Laut Teamchef Stefano Domenicali müsse Ferrari vor allem aggressiver bei der Weiterentwicklung des Boliden vorgehen. "Bereits beim Design des Autos war unsere Herangehensweise nicht aggressiv genug", gestand der Italiener.

Zusätzlich bereitete der Windkanal Ferrari Schwierigkeiten. "Es gab Unregelmäßigkeiten zwischen den Daten aus dem Windkanal und den Daten auf der Strecke", erklärte Domenicali. Deshalb wurde die Anlage neu kalibriert, wodurch sich Ferrari erhofft, dass die Daten aus der Entwicklung sich auch wieder auf der Strecke umsetzen lassen.

"Ich denke, wir sind näher dran, auch wenn ich nicht glaube, dass wir in der Türkei schon in der Position sein werden, in der wir sein sollten", sagte Chefdesigner Nikolas Tombazis. Trotz allem fällt man bei Ferrari nicht in Panik. "Panik ist das Letzte, was wir jetzt brauchen. Panik hilft uns nicht", stellte Domenicali klar. "Vor uns liegen in den nächsten vier Wochen drei Rennen. Es ist entscheidend, dass wir in diesen Rennen zu unserer Form zurückfinden und es auf das Podium schaffen."