Einen WM-Punkt, mehr gab es für Sauber in China nicht zu holen. Teamchef Peter Sauber war mit der Ausbeute seines Teams dennoch zufrieden. "Ein Punkt ist ein Punkt, mehr wäre heute nicht möglich gewesen", bestätigte er Motorsport-Magazin.com.
Für ihn besonders wichtig war, dass die Probleme vom Samstag verschwunden waren. Da sprangen nur die Startplätze 12 und 13 heraus. "Das Auto war so schnell, wie wir es gewohnt sind. Gestern hatten wir in der Qualifikation Probleme mit den niedrigeren Temperaturen", verriet Sauber. "Heute kamen uns die normalen Temperaturen ganz klar entgegen. Leider steckten beide Fahrer mindestens das halbe Rennen im Stau."
Harte Strafen erwünscht
Sergio Perez versuchte, aus diesem Stau auszubrechen - hatte dabei zweimal Feindkontakt mit Nick Heidfeld und Adrian Sutil. Dafür bekam er eine Durchfahrtsstrafe. "Das passiert, bei Nick war es auch nicht so heftig", so Sauber. "Die Fahrer wünschen sich ja härtere Strafen, also müssen sie damit leben."
Für das nächste Rennen in der Türkei erhofft sich Sauber wieder ein besseres Abschneiden. "Die Türkei lässt sich ein bisschen mit hier vergleichen", sagt er. "Natürlich kann es etwas wärmer sein, aber das kommt uns ganz gelegen." Gleichzeitig gebe es auch in Istanbul eine lange Gerade. "Also ist der Motor wieder wichtig, das kommt speziell Mercedes entgegen."

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