Die Formel 1 ist im Jahr 2011 eine andere als im Jahr 2010, das lässt sich nach den ersten zwei Saisonrennen schon einmal feststellen. Für Nico Rosberg ist die Formel 1 im Jahr 2011 aber nicht unbedingt eine, die ihm mehr liegt. "Es ist nicht so meine Richtung. Man muss von Runde 1 an vorsichtig sein, man kann mit den Reifen nicht attackieren. Mir ist es lieber, wenn man richtig attackieren kann, auch im Qualifying", sagte er.
Denn auch im Zeittraining gilt es, sich zurückzuhalten, weil die Reifen dort nicht überhitzen dürfen - immerhin müssen die Reifen aus Q3 auch beim Rennstart am Auto sein. "Das nimmt ein bisschen den Spaß weg, es ist aber eine andere Herausforderung. Es ist trotzdem noch Formel 1, aber etwas anders", meinte Rosberg. Nicht geändert hat sich für ihn, dass man mit Köpfchen fahren muss, nun gilt es eben, auch etwas vorsichtiger zu sein.
Generell fand Rosberg aber nicht, dass die Änderungen der Formel 1 geschadet hätten. Eigentlich sah er sogar das genaue Gegenteil und der Formel 1 durch die Umstellungen für dieses Jahr geholfen. "Die Formel 1 hat als solche einen guten Job gemacht. Dank Heckflügel und Pirelli sind die Rennen jetzt umso spannender und das ist sehr gelungen", sagte er.

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