Lotus Renault GP legte mit zwei Podestplätzen einen starken Saisonstart an. Kein Wunder, dass Teambesitzer Gerard Lopez von Siegen zu Träumen beginnt. "Der Plan für dieses Jahr verfolgt zwei Ziele: erstens wollten wir konstant auf das Podest fahren und zweitens wollten wir mindestens einen Sieg holen", erzählte Lopez der Gazzetta dello Sport. Ihm ist durchaus bewusst, dass Red Bull Racing dieses Jahr schwer zu schlagen sein wird, traut Lotus Renault GP allerdings auf Strecken wie Monaco und Ungarn Überraschungen zu.
"Dort könnten wir durchaus eine Rolle spielen", meinte Lopez. Allerdings müsse man laut Vitaly Petrov noch die Starts verbessern. In China will das Team etwas Neues ausprobieren, um die Distanz bis zur ersten Kurve gegenüber der Konkurrenz zu verringern. "Wir versuchen jedes Wochenende eine gute Kupplungseinstellung zu finden, um einen guten Start hinzulegen. In China haben wir etwas Neues, das wir ausprobieren werden und vielleicht können wir uns verbessern", sagte Petrov. Bereits bei der Auspuffkonstruktion des R31 ist Lotus Renault GP ein Geniestreich gelungen.
"Es hätte uns nichts gebracht, wenn wir ein konservatives Auto gebaut und dann die besten Teile der Konkurrenz kopiert hätten", stellte Lopez klar. Wann Robert Kubica wieder ins Team zurückkehrt, ist weiterhin unklar. "Im Moment denken weder wir, noch Robert über diese Dinge nach. Robert muss sich auf seine Genesung konzentrieren und wir sind extrem zufrieden mit Heidfeld - er ist ein völlig anderer Charakter als Robert, aber er hat sich im Team gut zurecht gefunden", sagte Lopez.



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