Lotus Renault GP galt nach den Wintertests als Geheimfavorit für die Saison 2011. Nach zwei Podestplätzen sind sie momentan die dritte Kraft hinter Red Bull Racing und McLaren. Doch was Teamchef Eric Boullier besonders Stolz macht, ist, dass das Team unter anderen Vorraussetzungen als die Top-Teams in die WM gestartet ist. "Wir haben nicht die gleichen Mittel und Ressourcen wie Red Bull oder McLaren, aber wir müssen das Beste daraus machen", zeigte Boullier auf. "Ich denke, dass wir das durch gut geführte und arbeitende Leute kompensieren können."
Dennoch gestand er ein, dass Nick Heidfelds Podium in Sepang auch mit Glück verbunden war. "Wir müssen viel arbeiten, um an die ersten zwei Teams heranzukommen", verriet der Lotus Renault-Teamchef. Langfristig wolle man auf jeden Fall Ferrari schlagen, was in den letzten Rennen bereits gelungen ist. "Doch wir müssen Druck machen. Denn das Ziel ist, nicht stehen zu bleiben", fügte Boullier gegenüber Autosport hinzu, der den Ehrgeiz in seinem Team weiter steigern möchte.
Für den Grand Prix von China werden zusätzlich noch Updates am R31 erwartet, da in Sepang nur die Hälfte des großen Entwicklungspakets eingebaut wurde. Doch selbst wenn China nicht ähnlich erfolgreich verlaufen sollte, freute sich Boullier über das bisher Erreichte. "Es ist eine gerechte Belohnung für die Anstrengungen des Teams, die Arbeit und die neue Weise wie wir Dinge zusammen behandeln."

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