Der RB7 lief auch am zweiten Testtag in Barcelona wie ein Uhrwerk. Sebastian Vettel spulte über 100 Runden ab und markierte die bislang schnellste Barcelona-Zeit seit Einführung der Pirellis. Doch der Deutsche wollte die Zeiten nicht überbewerten. "Ich denke, es war nicht schlecht", so der Red Bull-Pilot. Am Nachmittag konzentrierte sich Vettel auf die Longruns. "Es ging darum, mehr Runden zu fahren. Ich glaube, die Zeiten waren besser als letzte Woche, aber wir müssen noch vergleichen, ob das nur bei uns der Fall war oder auch bei den Anderen", erklärte Vettel.
Mit den vielen Knöpfen am Lenkrad kann sich Vettel immer noch nicht Recht anfreunden. "Es ist schon sehr, sehr viel zu tun. Man kann sicher noch das Reglement in diesem Sinne etwas verbessern", meinte Vettel gegenüber Motorsport-Magazin.com. Nach der zweiten Woche in Barcelona fiel ihm die Koordination der Knöpfe zwar schon etwas leichter, doch für ein Rennwochenende hat er weiterhin Bedenken.
"Man kommt so langsam rein, aber es ist die gleiche Strecke und man ist meistens allein unterwegs. An einem Rennwochenende ist das Ganze wieder anders: es sind doppelt so viele Autos auf der Strecke. Zudem scheint hier die Sonne - es sind also nicht die schwierigsten Bedingungen, die man haben kann", sagte Vettel. Trotz allem freut sich der Deutsche auf den Saisonauftakt in Australien.
"Die Erwartungshaltung ist eine andere, aber das Ziel ist das Gleiche wie 2010. Wir wollen nach wie vor gewinnen", stellte der 23-Jährige klar. Durch die neuen Regeln würde das Rennen allerdings zum Pokerspiel. "Wir müssen schauen, dass wir am Ende die Nase vorne haben", so Vettel.

diese Formel 1 Nachricht