Kein Zeitrahmen - Kubicas Rückkehr noch völlig offen
Robert Kubicas Manager stellte klar, dass man die Rückkehr des Polen unmöglich voraussagen könne. Fernando Alonso stellte derweil ein anderes Problem fest.
Robert Seiwert
Robert SeiwertRessortleiter | Motorsport
Robert schrieb schon vor seiner MSM-Zeit für Sport-Fachmedien. Berichtet seit 2011 über DTM, Daytona, Le Mans und Co. direkt von der Rennstrecke.MEHR
Die Formel 1 hofft auf eine schnelle Genesung Robert Kubicas, Foto: Sutton
Nach seinem tragischen Rallye-Unfall befindet sich Robert Kubica stetig auf dem Weg der Besserung. Doch ob, und wann der Pole wieder in der Formel 1 fahren kann, ist noch nicht abzusehen. "Robert erholt sich schnell", sagte sein Manager Daniele Morelli. "Aber zur Zeit ist es unmöglich vorauszusagen, wann er in den Rennsport zurück kehrt."
Laut Morelli sei es ein gutes Zeichen, dass sein Schützling nach den komplizierten OPs keine Infektionen davon getragen und es keine Komplikationen gegeben habe. Kubica habe nun zunächst mit einer passiven Physiotherapie begonnen. "Wir müssen zwischen unserem Optimismus und dem Frönen phantasievoller Annahmen unterscheiden", so Morelli. Es sei nicht möglich, einen Zeitrahmen für Kubicas Comeback in den Motorsport aufzustellen.
Rückkehr also weiter offen - aber Fernando Alonso hat etwas anderes an seinem Freund bemerkt: Langeweile. "Er erholt sich von seinen Operationen und langweilt sich, weil er 16 bis 17 Stunden am Tag nichts zu tun hat", verriet der Ferrari-Pilot nach einem Besuch im Krankenhaus.
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