Entscheidung pro Erfahrung - Renault dachte über Hülkenberg nach
Eric Boullier und Lotus Renault spielten einige Ersatzfahrerszenarien durch. Nico Hülkenberg schied wegen mangelnder Erfahrung aus.
Stephan Heublein
Stephan HeubleinChefredakteur
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Nico Hülkenberg stand auf der Renault-Liste, Foto: Sutton
Der schwere Unfall von Robert Kubica bei einer Rallye in Italien hat der F1-Welt wieder einmal ins Gedächtnis gerufen, wie wichtig der Fahrer für den Erfolg eines Teams ist. Renault-Teamchef Eric Boullier war das von Anfang an klar: "Der Fahrer war schon immer der Schlüssel", betont er. "Du kannst das beste Auto haben, aber wenn du nicht den besten Fahrer hast, gewinnst du keine Meisterschaft."
Entsprechend ausführlich suchten Boullier und seine Ingenieure nach einem Ersatz für Kubica. "Wir haben einige Fahrer ausgewählt, auch einige mit nur einem Jahr F1-Erfahrung", verrät der Franzose. Einer der Fahrer war Nico Hülkenberg. "Ja, Nico ist in Brasilien auf Pole gefahren, aber uns geht es nicht nur um eine einzige Pole Position. Er ist ein großes Talent, aber wir benötigen definitiv Erfahrung in unserer Situation." Gleichzeitig schätzt er die Ergebnisse von Hülkenberg in dessen Rookiesaison nicht viel anders ein als die von Vitaly Petrov.
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