Der neue Bolide wird erst am Freitag in Berlin präsentiert, doch auch mit dem Vorjahresauto konnte Jenson Button erste Erfahrungen bei den Testfahrten in Valencia sammeln. Unterwegs mit einem modifizierten MP4-25 ging es darum, sich mit den neuen Pirelli-Reifen vertraut zu machen.
Nach 105 abgespulten Runden zog der McLaren-Pilot ein äußerst positives Zwischenfazit. "Ich mag das Gefühl mit den Reifen", sagte der Brite nach dem Abschluss der ersten Test-Session auf dem Circuit Ricardo Tormo: "Der Wagen hat ein stabiles Heck, wenn man in Highspeed-Kurven einfährt. Gleiches gilt für die langsamen Kurven und das ist etwas, dass ich wirklich brauche."
Zwar gebe es auch Bereiche, bei denen der alte Bridgestone-Reifen Vorteile hatte - das liege an der Beschaffenheit der Pneus. Man könne aber einfach die Balance des Autos verändern, um das Problem zu lösen.

Gerade im Qualifying erhofft sich Button im Vergleich zur Vorsaison einen ordentlichen Sprung nach vorne. "Die Reifen helfen mir dabei, soviel steht fest", war sich der 31-Jährige sicher. Die Arbeit am neuen Arbeitsgerät werde noch einige Zeit benötigen, doch Button zeigte sich zuversichtlich, dass ihm der neue Reifenlieferant helfen werde, Selbstvertrauen zu schöpfen.
"Bei einigen Rennen des vergangenen Jahres war ich nicht zufrieden mit meiner Qualifying-Performance, dabei waren wir beim Rennen sehr wettbewerbsfähig", blickte Button auf seinen fünften Platz in der WM-Wertung zurück.
Button erklärte seine Beobachtungen zur Beschaffenheit der italienischen Pneus: "Die weichen Reifen nutzen sich schnell ab, darauf muss man im Hinblick auf die Balance achten. Man will sowohl schnell über eine Runde, als auch über einen längeren Run schnell sein. Deshalb muss man Kompromisse eingehen. Es geht nur darum, ob man diesen Kompromiss schafft, oder nicht." Weiteren Aufschluss werden die Testfahrten ab dem 10. Februar in Jerez bringen - mit neuen Reifen und neuem Auto.



diese Formel 1 Nachricht